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Satellitengestützte|Umweltbildung / Projektdarstellung / Biotopkartierung / 

Biotopkartierung

Die Schüler sollen sich aktiv mit der Natur in ihrer Region auseinandersetzen. Dabei können grundsätzliche ökologische Zusammenhänge speziell durch die Analyse von Satelliten- und Luftbildern verdeutlicht werden. Pflanzen als Primärproduzenten bilden das unterste Trophieniveau einer Lebensgemeinschaft (Biozönose). Somit beeinflussen sie die Zusammensetzung der ganzen Lebensgemeinschaft entscheidend. Änderungen im Pflanzenbestand können Folgen für die gesamte Lebensgemeinschaft haben. Zudem lassen sich viele Pflanzen relativ leicht und während der gesamten Vegetationsperiode bestimmen.

 

Eichen am NSG "Litzenteich"

bei Radibor

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Aufnahme:

September 2009

 

Bäume und viele Sträucher sogar im Winter.

 

Unter fachkundiger Anleitung ist es vorgesehen, standorttypische Pflanzenarten und die wichtigsten abiotischen Faktoren, die das zu untersuchte Biotop prägen, kennen zu lernen. 

Zu den kartierten Pflanzen werden zweisprachige Steckbriefe erarbeitet und in der Pflanzendatenbank implementiert.

 

 

Beispieldatensatz aus

der Pflanzendatenbank

 

Der Umfang der Vegetationsaufnahmen wird dabei der jeweiligen Klassenstufe entsprechend angepasst und sich auch nach dem Lehrplan richten. So werden sich Schüler der 5. Klassen zum Beispiel mit Heilpflanzen näher beschäftigen, die auf einer artenreichen Wiese wachsen. Schüler der 6. Klasse werden Biotope mit möglichst unterschiedlichen Pflanzenfamilien kartieren, weil es im Biologielehrplan für diese Klassenstufe gefordert wird. Höhere Klassenstufen werden  hauptsächlich auf die Ökologie und somit auf die Interaktionen zwischen Pflanzen und ihren Standorten eingehen. Dadurch wird auch Lernstoff, der im Unterricht vermittelt wird, gefestigt und praxisnah angewandt.