Am 19. und 20. Oktober kamen knapp 30 Experten und Praktiker in Bukowiec im Hirschberger Tal zusammen. Eingeladen hatten das Sächsische Landeskuratorium Ländlicher Raum e. V. (SLK) und die Stiftung für Schlösser und Parks im Hirschberger Tal.
Im Mittelpunkt der Werkstatt stand die Frage: Wie können wir Beweidung und Artenvielfalt gemeinsam stärken? Die Themen reichten von der Beweidung mit großen Pflanzenfressern über die Geschichte der Weidelandschaften in der Oberlausitz bis zur Haltung von Konik-Pferden. Dabei trafen wissenschaftliche Erkenntnisse auf praktische Erfahrungen aus Sachsen und Niederschlesien. Bei der integrierten Fachexkursion wechselten die Teilnehmer vom Vortragsraum auf die Weide – und setzten den Austausch direkt vor Ort fort.
Gemeinsam wurden Schritte für die weitere Zusammenarbeit zur Thematik „Vielfalt durch Beweidung“ besprochen. Das Anliegen: Wissen teilen, Erfahrungen verbinden und den deutsch-polnischen Austausch zu Tierhaltung und Naturschutz weiter vertiefen. Den passenden Rahmen bietet das von den Vereinten Nationen ausgerufene Internationale Jahr der Weidelandschaften und des Hirtentums 2026.
Ein herzliches Dankeschön gilt allen Teilnehmern, Referenten und den Gastgebern für die spannenden Impulse, die offenen Gespräche und die Einblicke in ihre Arbeit!



Diese Maßnahme wird mitfinanziert durch Steuermittel auf der Grundlage des vom Sächsischen Landtag beschlossenen Haushaltes. 
